IaC18-Workshop

Vanessa und Gesa beim IaC-Workshop 2018

| VDE / Anja Rottke
07.05.2018 1814 0

Fit for Chips: Workshop am IMS Hannover

Vom 3. bis 6. Mai 2018 war es wieder so weit, dann hieß es von Donnerstag bis Sonntag in Hannover: Wir machen Schüler/innen fit für die Umsetzung ihrer eigenen Ideen in eine Mikrochipanwendung. Nein, das ist keine Zauberei, sondern exklusives Expertenwissen von unseren Profis aus Hannover. Noch sind es nur die eigenen Ideen - in den nächsten Monaten werden die 5 Schülerinnen und 11 Schüler diese in Logik beschreiben, Sensoren und Aktoren ansteuern und ihre Projekte so mit dem FPGA-Board zum Leben erwecken.

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Anja Rottke

Praxisteams und Chipentwicklungen 2018

Dormagen-Vanessa-Tobien

Akku 4.0

Vanessa (16) vom Leibniz Gymnasium in Dormagen möchte mit Ihrer Chipentwicklung die mobile Stromversorgung sicher stellen, indem sie die Lebensdauer von Akkus durch gezieltes Ausschalten lediglich kaputter Zellen steuert.

Dormagen-Vanessa-Tobien

Vanessa (16) vom Leibniz Gymnasium in Dormagen möchte mit Ihrer Chipentwicklung die mobile Stromversorgung sicher stellen, indem sie die Lebensdauer von Akkus durch gezieltes Ausschalten lediglich kaputter Zellen steuert.

Schenefeld-Lars-Mannshardt

Fehleranalyse Logikgatter

Lars (15) vom Gymnasium Schenefeld (bei Hamburg) setzt mit seiner Chipentwicklung an den Grundlagen an: er möchte Logikgatter auf ihre Funktion prüfen.

Schenefeld-Lars-Mannshardt

Lars (15) vom Gymnasium Schenefeld (bei Hamburg) setzt mit seiner Chipentwicklung an den Grundlagen an: er möchte Logikgatter auf ihre Funktion prüfen.

Lindlar-Niklas-Dobberstein

Intelligenter Arbeitsplatz

Niklas (16) vom Gymnasium Lindlar möchte im mobilen Büro lästige Anpassungen erleichtern: seine Chipentwicklung soll den Arbeitsplatz ergonomisch an den jeweiligen Benutzer anpassen.

Lindlar-Niklas-Dobberstein

Niklas (16) vom Gymnasium Lindlar möchte im mobilen Büro lästige Anpassungen erleichtern: seine Chipentwicklung soll den Arbeitsplatz ergonomisch an den jeweiligen Benutzer anpassen.

Neunkirchen-von-links-Tom-Luca-Merten_Jannis-Martin-Thiel

Intelligenter Bienenstock

Tom Luca (16) und Jannis Martin (15) vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Neunkirchen möchten den Honig sicher stellen: ihre Chipentwicklung soll die Imker bei der Kontrolle und Pflege ihrer oft weit entfernten Bienenstöcke entlasten.

Neunkirchen-von-links-Tom-Luca-Merten_Jannis-Martin-Thiel

Tom Luca (16) und Jannis Martin (15) vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Neunkirchen möchten den Honig sicher stellen: ihre Chipentwicklung soll die Imker bei der Kontrolle und Pflege ihrer oft weit entfernten Bienenstöcke entlasten.

Koblenz-Timo-Alexander-Schmidt

Klopapiernotfall

Timo (18) vom Bischöflichen Gymnasium Koblenz möchte in öffentlichen Toiletten unangenehme Situationen vermeiden: seine Chipentwicklung kontrolliert und steuert das ausreichende Vorhandensein von Toilettenpapier.

Koblenz-Timo-Alexander-Schmidt

Timo (18) vom Bischöflichen Gymnasium Koblenz möchte in öffentlichen Toiletten unangenehme Situationen vermeiden: seine Chipentwicklung kontrolliert und steuert das ausreichende Vorhandensein von Toilettenpapier.

Ludwigshafen-Michael-Binder_Ziyang-Zhao_Miro-Rashid

Little Companion

Michael (17), Ziyang (17) und Miro (16) vom Carl-Bosch-Gymnasium in Ludwigshafen garantieren freie Hände und unbeschwerten Transport: ihre Chipentwicklung steuert eine mobile Transportbox.

Ludwigshafen-Michael-Binder_Ziyang-Zhao_Miro-Rashid

Michael (17), Ziyang (17) und Miro (16) vom Carl-Bosch-Gymnasium in Ludwigshafen garantieren freie Hände und unbeschwerten Transport: ihre Chipentwicklung steuert eine mobile Transportbox.

Lingen-Sophie-Bruewer

PG Robot

Sophie (15) vom Franziskusgymnasium in Lingen möchte Moos und Unkraut zwischen den Pflastersteinen bekämpfen: ihre Chipentwicklung steuert einen Roboter, der gründlich die Fugen reinigt.

Lingen-Sophie-Bruewer

Sophie (15) vom Franziskusgymnasium in Lingen möchte Moos und Unkraut zwischen den Pflastersteinen bekämpfen: ihre Chipentwicklung steuert einen Roboter, der gründlich die Fugen reinigt.

Kulmbach-Josias-Neumueller_Marcel-Schoeckel_Luca-Beetz-von-links

Sitzsensor

Josias (15), Marcel (16), Luca (16) und Patrick (18, hier nicht im Bild) vom Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium aus Kulmbach sagen Rückenschmerzen beim langen Sitzen den Kampf an: ihre Chipentwicklung erfasst und kontrolliert die korrekte Sitzhaltung.

Kulmbach-Josias-Neumueller_Marcel-Schoeckel_Luca-Beetz-von-links

Josias (15), Marcel (16), Luca (16) und Patrick (18, hier nicht im Bild) vom Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium aus Kulmbach sagen Rückenschmerzen beim langen Sitzen den Kampf an: ihre Chipentwicklung erfasst und kontrolliert die korrekte Sitzhaltung.

Oberviechtach-von-links-Hanna-Stefinger_Sophie-Spachtholz

Strom aus Jalousien

Hanna (15), Sophie (14) und Julia (15, hier nicht im Bild) vom Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach möchten Jalousien nicht nur als Sonnenschutz nutzen, sondern auch mit Solarzellen ausrüsten: Ihre Chipentwicklung soll diese Anwendungen optimal steuern.

Oberviechtach-von-links-Hanna-Stefinger_Sophie-Spachtholz

Hanna (15), Sophie (14) und Julia (15, hier nicht im Bild) vom Ortenburg-Gymnasium in Oberviechtach möchten Jalousien nicht nur als Sonnenschutz nutzen, sondern auch mit Solarzellen ausrüsten: Ihre Chipentwicklung soll diese Anwendungen optimal steuern.

Muenchen-Gesa

Zufallsgeneration durch thermisches Rauschen

Gesa (17) vom Städt. St.-Anna-Gymnasium in München möchte echte Zufallszahlen aus den Grundlagen der Physik erzeugen: ihre Chipentwicklung nutzt das thermische Rauschen an einem Widerstand und erzeugt mit einem Voltmeter Zufallszahlen aus den Messwerten.

Muenchen-Gesa

Gesa (17) vom Städt. St.-Anna-Gymnasium in München möchte echte Zufallszahlen aus den Grundlagen der Physik erzeugen: ihre Chipentwicklung nutzt das thermische Rauschen an einem Widerstand und erzeugt mit einem Voltmeter Zufallszahlen aus den Messwerten.

Logisch – Expertenwissen für Schüler/innen:

Wie werden aus logischen Gattern und ihren Verschaltungen komplexe Projekte? Wie setzt ihr eure Ideen und die Ansteuerungen von Sensoren und Aktoren in Hardware um? Und wie geht ihr damit um, dass bei der Hardwarebeschreibung alle Prozesse gleichzeitig ablaufen? All das ist extrem spannendes Wissen.

Bei IaC lernt ihr direkt von den Profis. Jährlich im Frühjahr startet der Workshop am  Institut für Mikroelektronische Systeme der Leibniz Uni (IMS) in Hannover. Von Donnerstag bis Sonntag habt ihr dann Zeit, euch alles erklären zu lassen und Fragen zu stellen. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter sind teilweise gar nicht viel älter als ihr – sie haben ihr Studium schon beendet und forschen nun am Institut in verschiedenen Projekten. Aber das Wichtigste ist: Sie kennen sich aus mit Chipdesign und zeigen euch, wie ihr eure Projekte erfolgreich umsetzt. Mit einer guten inhaltlichen und zeitlichen Planung. Mit dem nötigen Know-how und unseren FPGA-Boards als Schnittstelle für die anzuschließende Hardware. Mit dem Forum, über das ihr auch während der Praxisphase zuhause jederzeit Unterstützung habt.

Und ihr seid nicht alleine: Ihr lernt auf dem Workshop die anderen Teams aus ganz Deutschland kennen. Ihr könnt euch in Hannover und auch danach im Forum austauschen und gute Kontakte knüpfen – auch zu den Alumni, die im Forum aktiv sind.

Zugegeben, Chipentwicklung ist aufwändig und komplex. Aber für Schüler/innen gut machbar, das zeigen alle Erfolge aus den vergangenen Jahren seit unserem Start 2002. Und natürlich kommt auch der Spaß in Hannover nicht zu kurz. Beim Workshop, aber auch beim gemeinsamen Grillen oder Aktivitäten wie LaserTag. Am Institut und in der Mensa könnt ihr schon ein wenig Uni-Luft schnuppern. Und wenn ihr im Herbst euer Zertifikat über die erfolgreiche Umsetzung eurer Chipidee in Händen haltet, könnt ihr zu Recht stolz auf euch sein. Ihr habt wertvolle Kenntnisse in einer wichtigen Zukunftstechnologie gewonnen und in der Durchführung und Umsetzung eines komplexen Projektes – wichtige Skills für das spätere (Berufs-)Leben. Ach ja, die besten Teams bekommen auch noch Geldpreise und Einladungen zu Messen und Veranstaltungen.

Das Institut in Hannover entwirft mikroelektronische Schaltungen, vor allem in der digitalen Signalverarbeitung: aktuell zum Beispiel in der Medizintechnik mit Testmodulen für Sportler oder bei Fahrerassistenzssystemen in der Auswertung von Sensordaten. Das IMS betreut die Ausbildung der Lehrkräfte in der Mikroelektronik und setzt sich mit IaC und vielen weiteren Aktionen für die Nachwuchsförderung ein.

Impressionen vom Workshop für Schüler/innen 2018